Webservice Datenquellen anlegen

Nachdem Sie im Projekt Explorer den Punkt „Datenquellen“ ausgewählt haben, klicken Sie zum Anlegen

einer Webservice Datenquelle, auf den Button für „Datenquelle hinzufügen“.



Die Datenquellen-Eingabe-Maske öffnen sich, in der Sie als ersten Schritt die Webservice Datenquelle als „Typ“ auswählen können.

Vergeben Sie für die Datenquelle jedoch erst einen Namen, und enthält dieser das Wort „webservice“, so wird „Webservice“ schon als

Datenquellen-Typ vorgewählt. (Dies funktioniert mit allen Datenquellen-Typen)



Nachdem dies geschehen ist, passen sich die Datenquellen-spezifischen Einstellungen, der Webservice Datenquelle automatisch an.




Sie haben nun folgende Einstellungsmöglichkeiten, um die Datenquelle anzulegen:


Allgemein für alle Datenquellen-Typen:


  • Aktiv

       Via Checkbox können Sie die Datenquelle aktivieren oder deaktivieren. Eine Deaktivierung ist sinnvoll, um zu vermeiden, dass Datenquellen,

die nicht erreichbar sind, sich ständig versuchen neu zu verbinden, Fehlermeldungen bewirken und somit das Log unnötig vollschreiben.

Alle Steuerelemente, die diese Datenquelle dann verwenden wollen, bekommen eine einmalige Meldung, dass die Datenquelle deaktiviert ist.

Beim Startprozess (Ladefenster) zeigt ein entsprechendes Symbol die Deaktivierungen der Datenquelle an. Standardmäßig ist die Datenquelle immer aktiviert.


  • Name

       Vergeben Sie einen Namen für die Datenquelle.


  • Typ

       Sie haben in QuickHMI die Möglichkeit, verschiedene Datenquellen anzulegen.


  • Simulation
    Sollten Sie keinen Zugriff auf die Datenquelle haben, besteht die Möglichkeit, diese simulieren zu lassen.
    Dafür wählen Sie unter „Simulation“ die Eigenschaft „True“. In diesem Fall bekommen Sie beim Start der Laufzeit die Möglichkeit,

manuell die von Ihnen im späteren Verlauf angelegten Variablen mit Werten zu füllen, um die Richtigkeit Ihrer Funktionalitäten zu prüfen.

(Ebenfalls können erstellte Datenquellen für die Simulation freigegeben werden, in dem Sie sie in den Simulations-Einstellungen für den Laufzeitmodus aktivieren.)


>> Starten des Laufzeitmodus



  • Aktualisierungsrate (ms)

Die Aktualisierungsrate gibt an, in welchem Intervall Sie Variabel-Änderungen von der Datenquelle in der Visualisierung erhalten.




Webservice Spezifisch:


  • Format*

Beschreibt, in welchem Format die Daten vom Server bereitgestellt werden.

Aktuell ist nur das JSON Format (JavaScript Object Notation) verfügbar. Künftig sollen weitere Formate unterstützt werden.


  • Anfrage Methode*

Bestimmt, wie Daten an den Server gesendet werden.

Hier kann zwischen „GET“ und „POST“ gewählt werden.


  • Lese-URL*

Die Lese-URL gibt die URL an, die für den Lesevorgang aufgerufen wird.


  • Lese-Parameter

Falls der Lesezugriff mit Parametern erfolgen muss, können diese hier definiert werden.

Bei Verwendung der GET Anfrage-Methode können Sie diese natürlich genauso gut direkt in der URL definieren.

(Parameter1Name=Parameter1Wert)

Mehrere Parameter werden mit einem „&“ getrennt.


  • Schreib-URL

Die Schreib-URL gibt die URL an, die bei einem Schreibvorgang aufgerufen werden soll. Wird keine abweichende Schreib-URL angegeben,

wird die Lese-URL auch zum Schreiben aufgerufen. Dabei werden beim Schreiben immer 2 Parameter übergeben. Zum einen der Parameter „path“,
       welcher immer den Pfad der Variable in der Struktur beinhaltet, der geschrieben werden soll.

Und zum anderen den Parameter „value“. Dieser beinhaltet den Wert, der geschrieben werden soll.


  • Schreib-Parameter

Falls der Schreibzugriff mit zusätzlichen Parametern erfolgen muss, können diese hier definiert werden.

Bei Verwendung der GET Anfrage-Methode können Sie diese natürlich genauso gut direkt in der URL definieren.


       



Nach Eingabe der für die Verbindung relevanten Informationen, klicken Sie auf „Hinzufügen“ bzw. auf „Speichern“,

nach der Bearbeitung einer bereits angelegten Datenquelle.




Die Webservice Datenquelle wird angelegt und nachfolgend in der Datenquellen - Übersicht angezeigt.




Angelegte Datenquellen, können bearbeitet oder auch wieder gelöscht werden. Dies tun Sie über die entsprechenden Buttons.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, sich allen internen Datenquellen anzeigen zu lassen.

Dies funktioniert über die Aktivierung der Checkbox „Zeige interne Datenquellen“.




Nachfolgend können Sie Variablen für die Webservice Datenquelle anlegen.


Wie Sie für die Webservice Datenquelle Variablen hinzufügen, erfahren Sie im Kapitel „Webservice Variablen hinzufügen“.


>> Webservice Variablen hinzufügen