FAQ - häufig gestellte Fragen

Sie haben eine Frage rund um QuickHMI?
Dann sind Sie in unserem FAQ-Bereich genau richtig. Wir bauen hier nach und nach einen Katalog mit häufig gestellten Fragen unserer Kunden für Sie auf.

Sollten Sie ein Problem mit Hilfe unserer FAQ nicht lösen können, haben Sie unter der Rubrik Kontakt die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anliegen persönlich an uns zu wenden. Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Rat und unserem Fachwissen zur Verfügung.

Welche Hardware-Systemvoraussetzungen brauche ich?

Generell sollte es sich um moderne, handelsübliche Computerhardware handeln, die nachfolgende Auflistung spiegelt die empfohlene Ausstattung wieder:

 

QuickHMI-Editor

  • CPU: mindestens 1,6 GHz oder höher mit 32 Bit oder 64 Bit
  • RAM: mindestens 2 GB, empfohlen 4-8GB
  • Festplatte: mindestens 60 GB SATA2
  • Netzwerk: 100 Mbit/s
  • Grafik: 3D-fähiger Grafikchip mit DirectX 9.0-Unterstützung. Empfohlen wird eine 3D-fähige Grafikkarte mit eigenem 512 MB Grafikspeicher (Shared Memory wird nicht empfohlen).

 

QuickHMI Server

  • CPU: mindestens 1,6 GHz oder höher mit 32 Bit oder 64 Bit
  • RAM: mindestens 2 GB, empfohlen 4-8GB
  • Festplatte: mindestens 60 GB SATA2
  • Netzwerk: 100 Mbit/s
  • Ausführung der Software auf dem Raspberry Pi ab Version 3 möglich

 

QuickHMI Viewer oder Ausführung im Browser

  • CPU: mindestens 1,6 GHz oder höher mit 32 Bit oder 64 Bit
  • RAM: mindestens 2 GB, empfohlen 4-8GB
  • Netzwerk: 100 Mbit/s
  • Grafik: 3D-fähiger Grafikchip
  • Ausführung der Software auf dem Raspberry Pi ab Version 3 möglich

Welche Betriebssysteme und Komponenten werden für die Ausführung von QuickHMI benötigt?

QuickHMI-Editor

Der QuickHMI-Editor ist unter Windows ab Windows 7 oder Windows Server ab 2008 R2 lauffähig. 
Für die Ausführung wird das .Net-Framework 4.5.2 benötigt. Sollte dieses nicht vorhanden sein, werden Sie während des Setups darauf hingewiesen und Sie erhalten weiterführend die Möglichkeit einer Installation.
Es besteht je nach Betriebssystem eventuell die Notwendigkeit, dass vor der Installation unter Windows die Aktivierung des .Net-Frameworks 3.5. manuell durchgeführt werden muss. In diesem Fall erhalten Sie vom Setup eine entsprechende Mitteilung.

 

QuickHMI-Server und QuickHMI-Viewer

QuickHMI-Server und QuickHMI-Viewer funktionieren unter Windows, Linux und Mac-OS wenn die Java JRE8 vom Betriebsystem unterstützt wird. Des Weiteren steht im Android-Appstore eine App für Android bereit, welche ab Version 4.4 (Kitkat) ausgeführt werden kann.
Für die Ausführung des QuickHMI-Server und des QuickHMI-Viewers wird die Java JRE8 oder neuer benötigt.

 

Browseraufruf

Das System kann von allen Betriebssystemen aufgerufen werden, die einen HTML5-fahigen Browser bereitstellen.

Folgende Browser wurden auf Ihre Kompatibilität mit QuickHMI getestet und freigegeben:

  • Chrome ab Version 54
  • Mozilla Firefox ab Version 46
  • Opera ab Version 41

 

Der Einsatz anderer Browser ist eventuell eingeschränkt möglich, wird aber nicht empfohlen. Der Browser sollte in möglichst neuer Version installiert werden und auf dem neuesten Stand gehalten werden.

 

Funktioniert QuickHMI auch in einer 64-Bit-Umgebung?

Ja, unser Produkt QuickHMI ist in 32-Bit- sowie in 64-Bit-Umgebungen lauffähig. 

Es wird die Ausführung in der 64-Bit-Umgebung empfohlen.

Was ist der QuickHMI-Editor und wozu dient dieser?

Mit dem QuickHMI-Editor erstellen und bearbeiten Sie das Visualisierungsprojekt.
Für die Oberflächenerstellung stehen Ihnen viele Werkzeuge und Mittel zur Verfügung. Es handelt sich um einen WYSIWYG-Editor. Bereits durchgeführte Änderungen können Sie sich auf Tastendruck direkt in einem Ausführungsmodus ansehen.

Was ist der QuickHMI-Viewer und wozu dient dieser?

Der QuickHMI-Viewer bietet ein zusätzliches Anzeigemedium (Client) in der Runtimeumgebung.
Der QuickHMI-Viewer kann alternativ eingesetzt werden, wenn eine Anzeige im Browser nicht möglich oder erwünscht ist. 

Des Weiteren bietet Ihnen der QuickHMI-Viewer die Möglichkeit, die bereitgestellte Software grafisch und funktional an Ihre Anforderungen oder Corporate-Design anzupassen. Für diesen Zweck wurde der QuickHMI-Viewer als Open-Source-Projekt veröffentlicht.

 

Sie finden das Github-Projekt unter:

https://github.com/IndiSystemsGmbH/QuickHMI-Viewer

Was ist der QuickHMI-Server?

Der QuickHMI-Server stellt die zentralen Serverprozesse innerhalb der Produktivumgebung zur Verfügung und kommuniziert mit den angeschlossenen Geräten (SPS, Datenbank, etc).
Die QuickHMI-Player (Clients) verbinden sich mit der QuickHMI-Server.
Die QuickHMI-Runtime wird üblicherweise auf einem eigenständigen Server installiert, die Installation kann aber auch auf einem Client-PC erfolgen.

Muss der QuickHMI-Viewer beim Einsatz in der Produktivumgebung parametriert werden?

Nein, der Viewer muss lediglich mit dem Server über TCP/IP verbunden werden.
Alle Daten, die zum Ablauf des HMI-Projektes benötigt werden (wie z. B. Masken, Grafiken etc.), bezieht der Player nach dem Verbinden eigenständig vom Server.

Was ist bei der Benutzung von QuickHMI in einem Netzwerk zu beachten?

Die Netzwerkteilnehmer müssen sich im Netzwerk verbinden können. Die Verbindung darf nicht durch eine Firewall oder Ähnliches unterbrochen werden.
Die QuickHMI-Player verbinden sich auf dem QuickHMI-Server. Der QuickHMI-Server verbindet sich mit den parametrierten Geräten, wie z. B. SPS.

Muss ich das HMI-Projekt, z. B. bei einem Projekt-Update, auf allen Rechnern mit dem QuickHMI-Viewer "ausrollen"?

Nein, der Viewer zieht sich das Projekt nach dem Starten selbstständig vom Server. Sollte ein Projekt-Update durchgeführt werden, muss dieses nur innerhalb des QuickHMI-Servers erfolgen.

Benötige ich den QuickHMI-Server während der Entwurfszeit mit dem QuickHMI-Editor?

Nein, den QuickHMI-Server und den QuickHMI-Editor benötigen Sie nicht zur Entwurfszeit. In den QuickHMI-Editor ist für Testzwecke eine eigene, interne Runtimeumgebung integriert.

Wie ist das grundsätzliche Lizenzmodell von QuickHMI zu verstehen?

Das Lizenzmodell von QuickHMI ist so einfach wie möglich gehalten.

Um Projekte mit dem QuickHMI-Editor erstellen oder pflegen zu können, benötigen Sie zur Entwicklung eine Editor-Lizenz pro Arbeitsplatz oder PC. 

Ihr Vorteil:
Sie benötigen neben der Editor-Lizenz keine weiteren Runtime-Lizenzen.

 

Kann ich QuickHMI kostenlos, nichtkommerziell für Lehrzwecke an einer Schule/Hochschule einsetzen?

Falls Sie für eine Schule/Hochschule, etc. eine kostenlose Lizenz benötigen, setzen Sie sich bitte mit uns per Mail unter info@indi-systems.de in Verbindung. Wir werden Ihnen dann zeitnah einen Lizenzschlüssel zusenden.

Wie kann ich die Lizenzen beziehen?

Um die Lizenzen zu beziehen, bieten wir Ihnen folgende Möglichkeiten an:

  • über unsere Website
  • durch das Senden einer Mail an info@indi-systems.de
  • telefonisch unter +49 421 989703-30 oder 0800 7235102
  • per Fax an +49 421 989703-39

Wie ist die Lizenz zu installieren?

Die benötigte Lizenz für den Editor wird in einer Lizenzdatei ausgeliefert. Nach der Installation der Lizenz führt Sie das Programm durch eine Aktivierungs-Prozedur.

Alternativ kann die Lizenz auch zur Umgehung der Aktivierungsprozedur als Hardware-Dongle ausgeliefert werden.

Wenn Sie hierzu Hilfe benötigen, rufen Sie uns bitte an!

Welche Art von SPS und Geräten kann ich bei QuickHMI anbinden?

QuickHMI ist kompatibel zu :

 

Siemens S7-Steuerungen (200er, 300er , 400er, 1200er, 1500er Baureihe sowie SoftSPS WinAC RTX), Logo!0BA7 und Logo!0BA8 und CPUs weiterer Hersteller (z. B. VIPA 100V/200V/300V/300S).
Es wird die native Verbindungen zu diesen Geräten unterstützt.

 

Allen-Bradley “Control Logix” oder “Compact Logix” Steuerungen via Ethernet/IP Protokoll

OPC-UA bzw. OPC-Classic-DA   *1)

TwinCAT2 ab Version 2.1 und TwinCAT3   *1)

Modbus TCP, RTU oder ASCCI

MQTT-Protokoll

SQL-Datenbanken mittels JDBC

Dateien aus dem Filesystem mit der Filesystem-Datenquelle.

 

Die native Migration weiterer Protokolle ist geplant.

 

*1) OPC Classic DA und TwinCat Datenquellen sind nicht unter Linux und Mac-OS ausführbar. Sollen diese unter Linux und Mac-OS ausführbar sein, wird der Einsatz von OPC-UA Datenquellen empfohlen.

Wie kann man die Softwarearchitektur von QuickHMI im Produktivbetrieb beschreiben?

Bei QuickHMI handelt es sich um eine Client-Server-Architektur, hier verbinden sich die Clients nicht direkt mit der Anlage sondern mit dem QuickHMI-Server-Prozess.

 

Die installierten Dienste des QuickHMI-Servers kommunizieren mit den angeschlossenen Geräten (z.b. SPS) und stellen die Daten im Netzwerk den Clients zentral zur Verfügung.

Die Clients verbinden sich mit der Runtime und visualisieren die Daten bzw. senden Schreibbefehle an den Server, welche dieser dann an die Geräte (z.B. SPS) weitergibt.

 

Alternativ zur Client-Server-Architektur mit zentraler Verarbeitung kann das System auch als reine Clientapplikation betrieben werden.

 

Bei Fragen beraten wir sie gerne und freuen uns über ihre Kontaktaufnahme über support@indi-systems.de

Was passiert mit meinen Daten nach der Registrierung?

Die von Ihnen eingegebenen Daten werden vertraulich im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes aufbewahrt.
Eine Verarbeitung der Daten erfolgt nur für interne Zwecke wie Verwaltung der Lizenzen, Newsletter etc. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen.

Unterstützt QuickHMI das Abfragen oder Schreiben von Variablen mit symbolischer Adressierung aus einer S7-SPS (1200/1500er-Serie)?

Nein, es können nativ nur absolute Adressen einer S7-SPS gelesen oder geschrieben werden.

Der Zugriff auf Variablen mit symbolischer Adressierung ist allerdings per OPC-UA-Schnittstelle möglich. Voraussetzung hierzu ist ein OPC-UA-Server mit entsprechender Funktion.
S7-1500er-Steuerungen der neuesten Generation bringen bereits einen integrierten OPC-UA-Server zum Zugriff auf die symbolischen Variablen mit.

Ich kann nicht auf eine S7-1200er oder 1500er SPS zugreifen, was muss ich einstellen?

Es ist möglich, mit QuickHMI auf Eingänge, Ausgänge, Merker sowie freigegebene DBs zuzugreifen. Der Zugriff auf eine S7-1200er oder 1500er-Steuerung ist per Standard deaktiviert. Sie müssen folgende Schritte ausführen, um die Steuerung für den Zugriff freizugeben:

 

1. Erlauben Sie den generellen Zugriff. Hierzu muss in den Eigenschafteneinstellungen der Steuerung im Bereich "Schutz" die Option: 'Verbindungsmechanismen - Zugriff über PUT/GET Kommunikation durch entfernten Partner erlauben' aktiviert werden. Diese Einstellung befindet sich weiter unten, einfach nach unten scrollen!

 

2. Geben Sie die abzufragenden Bausteine (DBs) frei. Gehen Sie hierzu in die Eigenschaften des DBs. Der optimierte Zugriff muss hier deaktiviert sein.

 

3. Änderungen auf die SPS laden, fertig!

 

4. Sollten die ausgeführten Schritte keine Wirkung zeigen, nutzen sie das 'Erweitere Laden' um die Änderungen in die SPS zu übertragen. Sollte weiterhin keine Wirkung eintreten, setzen Sie die SPS zurück und übertragen die gesamte Steuerung neu.

Ich kann nicht auf eine Logo!-Steuerung der Firma Siemens zugreifen, was muss ich einstellen?

Es ist möglich, mit PLCcom auf Eingänge, Ausgänge, Merker sowie freigegebene DBs zuzugreifen. Der Zugriff auf eine Logo!-Steuerung ist per Standard deaktiviert. Sie müssen folgende Schritte ausführen, um die Steuerung für den Zugriff freizugeben:

1. Wählen Sie unter Extras >> Ethernet-Verbindungen und legen Sie per Rechtsklick eine neue Verbindung an:

 

 

2. Stellen Sie die Verbindung folgendermaßen ein:

 

 

3. Speichern Sie die Einstellungen und laden diese in die SPS hoch, Fertig!